Zukunft der Oper: CDU und Ampel finden Kompromiss

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Zukunft der Oper: CDU und Ampel finden Kompromiss

07.03.2019 | Friedrich G. Conzen

Die CDU-Ratsfraktion hat sich zusammen mit SPD, Grünen und FDP auf eine Initiative zur Zukunft der Oper geeinigt. Der Rat beschloss heute den gemeinsamen Antrag, wonach neben dem Gebäudezustand auch die Varianten „Sanierung mit/ohne Erweiterung“ und „Neubau“ geprüft werden sollen. Begleitet und gesteuert werden sollen die Untersuchungen von einer Projektgruppe aus Verwaltung, Politik und Opernverantwortlichen, die in eine „Kleine Kommission Oper“ übergeht, sobald eine Grundsatzentscheidung getroffen ist. Zuvor wird die Projektgruppe konkrete Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft definieren und Empfehlungen aussprechen. Dabei sollen auch die Bürgerinnen und Bürger mitreden.

Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Vorsitzender im Kulturausschuss, zeigt sich mit der Einigung zufrieden: „Die CDU-Fraktion kümmert sich im Schulterschluss mit der Ampel um ein zukunftsweisendes Konzept für das Opernhaus. Nun kann unter Federführung einer Projektgruppe bis Ende des Jahres untersucht werden, ob eine Sanierung oder ein Neubau die beste Lösung ist.“ Dabei sei selbstverständlich auch Sachverstand von außen erforderlich. „Unabhängig davon sollen dringende Sanierungen vorgenommen werden, damit der Spielbetrieb der Oper auf jeden Fall weiterlaufen kann.“

Der von CDU und Ampel gemeinsam beschlossene Schritt kommt laut Conzen zur rechten Zeit. „Die Begeisterung der Menschen für die Oper ist da. Es ist unsere Verpflichtung, heute die Weichen so zu stellen, damit die Düsseldorfer Oper auch in Zukunft für die Stadtgesellschaft attraktiv ist und ihre weitreichende Strahlkraft behält.“

Über Finanzierung nachdenken
Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll zugleich die Finanzierungsfrage erörtert werden. „Wir brauchen tragfähige Finanzierungsmodelle, vor allem wenn sich die Politik am Ende für einen Opernneubau entscheidet. Es gibt viele kluge Köpfe in Düsseldorf, deren Wissen von großem Wert sein könnte, um hier eine gute Lösung zu finden“, so Conzen.