Kuhna-Kunstwerk soll mit Keramik saniert werden

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Kuhna-Kunstwerk soll mit Keramik saniert werden

Bürgermeister Conzen (l.) und Prof. Kuhna stellen ihr Konzept vor
Bürgermeister Conzen (l.) und Prof. Kuhna stellen ihr Konzept vor
02.09.2014

Die CDU-Ratsfraktion macht Tempo bei der Sanierung des „Rivertime“-Wandgemäldes am Altstadtufer. Am Vormittag stellte Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Vorsitzender des Kulturausschusses, an der Seite von Künstler Hermann-Josef Kuhna ein schlüssiges Konzept vor. „Das 17 Jahre alte Kunstwerk ist in einem schlimmen Zustand. Graffiti-Schmierereien und die Witterung haben unschöne Spuren hinterlassen“, sagt Conzen. „Die CDU-Ratsfraktion verlangt nach einer Lösung für diesen Zustand. Mit unserer Anfrage wollen wir erreichen, dass im nächsten Haushalt endlich Geld für eine Komplett-Sanierung eingestellt wird.“

Rund 260 000  Euro soll die Auffrischung kosten. Die Idee dabei: Das Gemälde wird farbgetreu mit Bruchkacheln überzogen – wie ein Mosaik. „Die Kacheln sind wetterbeständig, verlieren ihre Farbkraft nicht und lassen sich ohne großen finanziellen Aufwand reinigen. Das Kunstwerk sieht wieder aus wie neu und bleibt auch so“, erklärt Professor Kuhna.

Für Friedrich G. Conzen ist das der beste Weg: „Es muss im Interesse einer Kunststadt wie Düsseldorf sein, dieses bekannte Wandgemälde wieder in Form zu bringen. Erst recht an einem Standort wie der Rheinuferpromenade, wo Tag für Tag viele Leute vorbeikommen. Auch von den Schiffen aus ist das Kunstwerk gut zu sehen.“

Fertigstellung wohl im Frühjahr 2016
Den zeitlichen Fahrplan für die Sanierung hat Conzen schon vor Augen: „Sobald der 2015er-Haushalt von der Regierungspräsidentin genehmigt ist, können die Sanierungsarbeiten ausgeschrieben werden. Das Brennen der Steine dauert knapp ein halbes Jahr. Sechs Wochen sind für das Anbringen des Mosaiks erforderlich. Wenn alles optimal läuft, würde Professor Kuhnas ‚Rivertime’ 2016 in neuem Glanz erstrahlen“, so Conzen.